Runibergun

Es kündet uns aus alter Mär,
wie einst ein stattlich Frankenheer
durch Torings Weiten zog dahin
Nach Rach und Land stand ihnen Sinn.

Der Kampf ward entbrannt, ein Tag verstrich
Kein Toringi bald den Franken wich.

Ein Bote gesandt zum Sachsenfürst
Dann bebte das Land, der Wall zerbirst

Der Torings Stärke ward verkannt
Doch nun mit übermächtger Kraft
Am Abend Turm um Turm verbrannt
Bis heute noch die Wunde klafft

So ging der Sieg ins Frankenland
Durch Sachsenhilfe nur bestand

Doch sollte fallen der Entscheid
Nun Torings Schicksal nicht mehr weit

Bis zum Tod



Nachdem die Franken den Heerhaufen von der Tretenburg besiegten zogen sie in Richtung der großen Fluchtburgen. Die Runibergun (Runneburg) sollte Schauplatz einer gewaltigen Schlacht werden. Nachdem die Thüringer sammeln ließen, trafen die fränkischen Heere zu Fuß der Runibergun ein. Sie sahen sich jedoch nicht stark genug, das Thüringer Heer zu besiegen und sandten nach Verbündeten im Sachsenlande. Mit Hilfe der Sachsen gelang nach
einer verheerenden Schlacht der Sieg, der durch die Übermacht
der Stürmenden entschieden wurde.
Herminafrid zog weiter zur Burg Skithingi.